plus zwei
update: Das aktuelle Lineup geht so: FW (E-Gitarre, Bass, Gesang), Hausmann (Minischlagzeug)
aber -weil's so schön war- hier noch immer die historische Besetzung 2006/07:
Die Begleitband from hell
Als ich eine Band gesucht habe, die in der Lage ist, meine sehr konkreten Soundvorstellungen umzusetzen, war mir kein Berg zu weit. "Plus Zwei" (a.k.a "+2") ist das Ergebnis einer mehrtägigen Audition mit anschließendem Bootcamp. Hinter dem bescheidenem Namen verbergen sich keine Geringeren als Bass-Gitarrist Pe Simon und Trommler Markus Hausmann. Sie haben in verschiedenen Projekten lebenswichtige Erfahrungen gesammelt. Sting, Miles Davis, Tina Turner: Das sind nur drei Namen von Künstlern, mit denen sie noch nicht gearbeitet haben. Eine interessante Gemeinsamkeit der beiden ist, daß sie angefangen haben Musik zu machen, um von Drogen loszukommen. Geschafft hat's jedoch nur einer. Und deshalb rappelt die Kapelle wie die frühen Violent Femmes und umgekehrt.
Pe Simon (Bass-Gitarre)
Nach seinen Erzählungen müßte er etwa fünfzig sein, aber seine Erscheinung spricht eine andere Sprache. Ich schätze ihn auf "normal", also Ende zwanzig, Anfang dreißig. Er spielt eine original Framus Bassgitarre von 1973, die in der Sonne glitzert. Deshalb proben wir tagsüber. Bei anderen Bassisten mag ich nicht, daß sie immer über Bass-Amps sprechen. Pe spielt einen Gitarren-Amp. Und redet darüber. Deshalb dig ich seinen Style. Mit seinen Gitarren-Verzerrern klingt er so wie zwei verzerrte E-Gitarren und ein Bass. Stark!

Links: Pe Simon Foto: Markus Hausmann
Markus Hausmann (Mini-Schlagzeug)
Der Sohn eines Viertel des in Teilen der Welt berühmten "Hausmann-Quartetts" ist ein Phänomen in der Schlagzeug-Welt. Sämtliche großen Jazzdrummer buchten ihn schon als Drum-Technician. Er stimmt und pimpt die Sets bis sie fast von alleine spielen. Er selbst ist absoluter Minimalist, weshalb er auch den Job gekriegt hat. Bei FW+2 spielt er nur Kick, Snare, HiHat. Aber wie!

Links: Markus Hausmann Foto: Pe Simon
Chris Perry Hölzel (E-Guitar)
Er war und ist heiss umworben auf dem Kölner Transfer-Markt. Kein Wunder: Er spielt besser als herkömmliche Gitarristen und will nicht immer lauter machen. Das ist selten und sehr geeignet den FW Sound zu perfektionieren. Ehrlich gesagt spielte er von Anfang an mit, allerdings unter oder hinter der Bühne. Jetzt hat er endlich eine scheinwerfertaugliche Gitarre (in türkis) und darf on stage performen. Die Mädchen freuen sich.